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Mit dem Kanu durch Igapó-Regenwald
Mit dem Kanu durch Igapó-Regenwald

Abseits der bekannten Routen, befahren Sie auf 1.000 km 10 große Amazonasflüsse. Sie entdecken verwunschene Wasserfälle und versteckte Urwaldlagunen, tauschen sich aus mit Flussanrainern und Indios. Sie lernen die Stämme am Oberlauf des Rio Negro, und am Rio Curicuriari kennen. In den Dörfern der Yanomamis übernachten Sie und erkunden mit Ihnen die Tiefen der Regenwälder am Rio Ia und Cauaburis. In Begleitung qualifizierter Guides entdecken Sie die Geheimnisse der Natur Amazoniens im Urzustand. Die Begriffe Brandrodung, Sojaplantagen und Rinderzucht sind in diesen Regionen noch unbekannt.

 

Der schwimmende Hafen von Manaus Der schwimmende Hafen von Manaus
Der schwimmende Hafen von Manaus

In Manaus, dort wo die Kreuzfahrt- und andere Touristenschiffe nicht mehr weiterfahren, starten wir unserer Reise. Vertrauen Sie sich einem der besten Bootsführer und Guides in Amazonien an. Er kennt jeden Fluss dieses Lebensraumes von kontinentalen Dimensionen. Er spricht zudem fließend Deutsch. Sie werden den Komfort Ihres Bootes und die gute Küche an Bord ebenso zu genießen wissen wie Ihre Hängematte und das triviale Essen bei den Yanomamis im Urwald.

 

Cattleya yenmanii
Cattleya yenmanii

Die nachfolgend beschriebene Tour ist eine Reise die wir nur zweimal im Jahr durchführen. Sie erhebt nicht den Anspruch einer naturwissenschaftlichen Expedition ist aber auch keine Reise für jedermann, sondern für jeden der ein besonderes Interesse am Lebensraum Amazonien hat und von seiner unvorstellbaren Artenvielfalt in Flora und Fauna, wie auch von seinen Ureinwohnern, fasziniert ist. Es kommen auch botanisch interessierte Mitreisende auf ihre Kosten, zum Beispiel bei der Identifizierung in loco von Heilpflanzen, ohne die unsere Moderne Medizin nicht denkbar wäre, oder bei der Identifizierung der äußerst seltenen Mondblume, die nur 1 mal im Jahr, bei Vollmond, für wenige Stunden blüht. Den attraktiven Fadenpipra, aus der Familie der Schnurrvögel, mit seinem interessanten Balztänzen zu beobachten macht nicht nur den Vogelfreunden viel Spaß.

 

Kabine unsere Schiffs
Kabine unsere Schiffs

Ein Abenteuer und eine Erfahrung von denen Sie ein ganzes Leben zehren. Machen Sie mit und sind Teil einer kleinen erlesenen Gruppe von nur 10 Teilnehmern. Nach dieser Tour wird der Begriff des Reisens bei Ihnen eine andere Dimension bekommen.

 

Weil Reisen vor allem auch Vertrauenssache ist

 

Peter Rohmer mit seinem Rio-Negro-Erkundungsteam
Peter Rohmer mit seinem Rio-Negro-Erkundungsteam

Vor nahezu fünf Jahrzehnten, als ich, Peter Rohmer im Alter von 18 Jahren mit nichts in der Tasche aber mit Courage und Neugier gesegnet, aus meiner Deutschen Heimat auszog um die große Welt kennenzulernen, begann mein großes Abenteuer. Willensstärke sich nicht unterkriegen zu lassen und Entschlossenheit haben mich einigermaßen sicher durch Länder und Kontinente geleitet, um schließlich in Brasilien meine zweite Heimat zu finden.

 

Unser Amazonas-Kreuzer
Unser Unser Amazonas-Kreuzer

Ob bei den Ureinwohnern in den Tiefen der Regenwälder Amazoniens oder bei den Gaúchos in Südbrasilien, Argentinien und Chile, nicht immer war das Überleben leicht. Die Pistole am Kopf hatte ich mehrere Male. Obwohl diese eher wilden Zeiten längst vorbei sind versichere ich Ihnen, dass ich noch immer einen Weg aus einer kniffligen Situation herausfinde. Meine Reiseleiter sind die Besten. Zuverlässige Menschen mit Erfahrung, deren Heimat die Flüsse und Urwälder des Amazonas sind. Deswegen können Sie können uns vertrauen, dass wir Sie aus den Tiefen Amazoniens sicher und gesund zurückbringen.

 

Yanomami - Ureinwohner des brasilianischen Amazonasgebietes
Yanomami - Ureinwohner des brasilianischen Amazonasgebietes

Dies ist keine Reise von der Stange, die ich bei irgendeinem lokalen Veranstalter fertig gekauft habe und die sich in nichts von anderen Touren unterscheidet. Diese Tour ist von mir persönlich idealisiert, recherchiert und organisiert worden. Sie zeichnet sich durch Kreativität im Inhalt und Sicherheit in der Durchführung aus. Sanftes Reisen und Nachhaltigkeit, im Umgang mit der Natur und den Menschen die vom Fluss und Wald leben, sind für uns keine zugkräftigen Schlagwörter, sondern eine Selbstverständlichkeit.

Mit Southern Cross Tours & Expeditions unterwegs zu sein bedeutet anders zu reisen. Die Maxime ist sehen, verstehen, und erleben. ERLEBNIS wird bei mir groß geschrieben, dabei ermöglicht es die kleine Gruppe jedem einzelnen Gast ein Maximum an Aufmerksamkeit und Individualität zukommen zu lassen.

Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 

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Tag 1 - 8

Geplanter Reiseablauf (Tag 1 - 8)

 

Tag 1 (Samstag)

Nachmittag Ankunft in Manaus und Transfer in das Hotel Villa Amazônia. Sollten Sie von der langen Anreise nicht zu müde sein, empfehlen wir Ihnen einen Bummel durch Manaus, die Urwaldmetropole am Amazonas. Unbedingt sehenswert ist die 1896, zur Zeit des Kautschukboomes, im neo­klas­sischen Stil fertig­gestell­te Oper Teatro Amazonas.. Immer einen Besuch wert ist auch der 1911 von einem deut­schen Exzen­triker und „Gummi­baron“ namens Waldemar Scholz, erbaute Palácio Rio Negro, der heute ein Kultur­zentrum beher­bergt.

Von hier aus geht es zu Fuß weiter in Richtung Hafen. Im Mercado Municipal findet man eine un­glaub­liche Vielfalt von landestypischen Pro­duk­ten, exotische Früch­te aus den Tiefen der Regenwälder, Fisch aus den Ama­zonas­flüssen und Kunst­hand­werk aus der gesamten Region. Die Eisen­strukt­uren der Markt­hallen wurden von einem gewissen Monsieur Gustave Eiffel ent­worfen und 1883 eingeweiht.

Gleich neben den Markt­hallen liegt der schwim­mende Hafen oder Porto Flutuante, in Portu­giesisch. Ein farben­froher und pulsie­render Mix aus Menschen, Waren, Schiffen und Booten, die ent- oder beladen werden und von hier aus die entlegensten Regionen, im tiefsten Ama­zonien, an­steuern. Die typischen 2 und 3 Stock­werke hohen Schiffe werden bezeich­nenderweise „Gaiolas“ also Käfige genannt. Am Platz vor dem Theater befinden sich nette, kleine Restaurants und Bars wo man abends gut sitzen und regionale Spezialitäten mit Live-Musik genießen kann.

 

Tag 2 (Sonntag)

Wir gehen an Bord unseres Amazonas Kreuzer „Tumbira“ und fahren den Rio Negro flussaufwärts, hinein in den Rio Ariaú bis wir den Nationalpark des Anavilhanas Archipel erreichen.
Auf dem Weg dorthin kommen wir zu der Stelle die „Encontro das Águas“ genannt wird. Hier treffen zwei Ströme aufeinander, wobei der Rio Solimões, ein sogenannter Weisswasserfluss, auf Grund unterschiedlicher Strömungsgeschwindigkeiten und Wassertemperaturen, einträglich neben dem Schwarzwasserfluss Rio Negro herfliesst und das interessante Schauspiel des „Encontro das Águas“ bieten. Nach 6km vereinigen sich die beiden Flüsse und bilden bei Manaus den groβen Amazonas Strom.

Wir ankern in den Anavilhanas. Das Archipel zählt mit seinen rund 400 Flussinseln zu einem der grössten Süsswasser Archipel weltweit. Eine besondere Attraktion der heimischen Flora sind die Samauma Urwaldriesen Ceiba Pentandra, eine Brettwurzlerrart die bis zu 60 m hoch wird und nicht von 10 Menschen umfasst werden kann.. Der Baum produziert Früchte aus denen baumwollartige Fasern gewonnen werden. Mit den Fasern umwickeln die Indios Ihre Giftpfeile die sie aus dem Blasrohr, genannt „Zarabatana“ schießen. Aus seinen Blätter, Wurzeln und Rinde werden Wirkstoffe für die Herstellung von Medikamenten gegen eine Reihe von Beschwerden und Krankheiten wie Bronchitis, Hautkrankheiten, Diarrhö, Kopfschmerzen, Fieber produziert. Ganz nebenbei wird aus seiner Rinde auch ein Aphrodisiakum gewonnen. Die Ureinwohner Brasiliens bezeichnen diese Baum als „Mutter aller Bäume“.

Für den Abend ist ein Nachtausflug in den Regenwald vorgesehen um nachtaktive Tiere beim Schein starker Lampen zu beobachten. Zurück im Boot nehmen wir das Abendessen ein, gehen entweder schlafen oder genießen noch etwas den Abend auf dem Oberdeck. Inzwischen nimmt die Tumbira wieder Fahrt auf und zwar in Richtung Rio Aturiá.

 

Tag 3 (Montag)

Das Frühstück nehmen wir bereits am Rio Aturiá ein. Der Fluss ist noch Teil des Nationalpark Anavilhanas. An seiner Mündung leben zwei Indiofamilien, ansonsten ist alles unberührter Regenwald, wo Otter, verschiedene Affenarten und seltene Vögel zu beobachten sind. Noch vor dem Frühstück gehen wir in den Wald um die Brüllaffen Alouatta belzebul aufzuspüren die hier heimisch sind. Ihr kehliges, urtümliches Brüllen ist von weit her zu hören und zeigt uns so den Weg wo wir sie finden können. Schwer ausfindig zu machen dagegen ist der stärkste Raubvogel der Welt, die Harpyie. Sie jagt versteckt zwischen den Ästen der Bäume nach Affen. Vielleicht haben wir Glück. In der Region die „Camaleão“ also, Chamäleon, genannt wird, versuchen wir den attraktiven Fadenpipra, aus der Familie der Schnurrvögel, mit seinem interessanten Balztänzen zu beobachten (siehe Link).

Wir gehen weiter durch den dichten Regenwald bis wir die im dunklen Wald wie Gold glitzernden Gewässer kleiner Wasserfälle und Bäche erreichen. Ein schöner Platz zum Rasten. Hier werden wir auch den Baum Hevea Brasiliensis finden, von welchem Latex für die Kautschukproduktion gezapft wird. Unser Guide erklärt uns die einstige wirtschaftliche Bedeutung dieses Baumes und zeigt uns den Zapfvorgang in loco.

Weiterhin kennt unser Guide die Stelle an der die weltberühmte englische Botanikerin und Illustratorin Margaret Mee die Mondblume Strophocactus Wittii bzw. Selenicereus Witti entdeckt hat. Die Mondblume ist eine äußerst seltene Kaktusblume die nur einmal im Jahr für wenige Stunden bei Vollmond blüht und dabei einem großartigen Duft ausströmt. Nach über 20 Jahren suchen fand Margaret Mee endlich das richtige Exemplar für Ihre Zeichnung (siehe Link).

Am späten Nachmittag sind wir wieder zurück an Bord. Auch wir wollen heute Nacht auf Pirsch gehen und nicht nur versuchen die blühende Mondblume zu finden, sondern auch nachtaktive Tiere beobachten. Im Schein starker Lampen werden wir Kaimane aufspüren, deren Augen wie unzählige Sterne im dunklen Wasser des Flusses leuchten. Vielleicht spüren wir auch einen sogenannten Wickelbär Potos flavus auf und können das Große Hasenmaul, Fledermäuse der Gattung Noctilio leporinus beobachten, deren Echolot es erlaubt in stockdunkler Nacht auf Fichfangzu gehen. Während wir nach dem Abendessen zusammensitzen und uns über die Erlebnisse der ersten zwei Tages austauschen, nimmt die „Tumbira“ wieder ihre Nachtfahrt auf.

Tag 4 (Dienstag)

Wir sind inzwischen am Rio Jauaperi angelangt. Der Jauaperi liegt am Eingang des Nationalpark Jaú, mit 2.272.00 ha der größte seiner Art in Brasilien. In einem Igarapé mit kristallklarem Wasser ankern wir. Am Rio Jauaperi liegt das private, von den wenigen Caboclos und Indios gegründete Naturschutzgebiet Reserva Xixuaú. Es grenzt an das Reservat (T.I. Terra Indigena ) des Stammes der Waimiri-Atroari an, welches bereits im Bundesstaat Roraima liegt. Die Region ist abgeschieden, schwer zugänglich. Während 4 Monate im Jahr steht sie unter Hochwasser. Der hier vorkommende Igapó Wald beherbergt ein reiches Tierleben, das wir auf Kanufahrten erforschen wollen. Satansaffen Chiropotes Satanás, die eher im nordöstlichen Amazonas heimisch sind, können auch hier regelmäβig gesichtet werden. Ebenso wie der Rotgesicht Klammeraffe Ateles Paniscus, Rosa Flussdelphine Inia Geoffrensis , und der Riesenotter Pteronura Brasiliensis . Während der Kanufahrten kann man oft sogenannte Manati Flusskühe, Trichechus Manatus, beobachten. In dem, für hiesige Verhältnisse, kühlen Wasser fühlen sich die berühmten Amazonas Zierfische sehr wohl. Aber auch wir wollen hier auf ein Bad nicht verzichten. Im Wald und auf den Flüssen gibt es viel zu sehen und zu erleben. So vergeht der Tag schnell und wieder an Bord genießen wir den traumhaften Sonnenuntergang über dem Fluss.

 

Tag 5 und 6 (Mittwoch und Donnerstag)

Heute kommen wir zum Resex Rio Unini. Resex ist die Bezeichnung für ein Reservat in dem die darin lebenden Familien die natürliche und nachhaltige Ausbeutung von Ressourcen aus Wald, Fluss oder Meer, betreiben. Besuche bei Indios und Caboclos bringen interessante Erkenntnisse über die Lebensweise dieser Menschen am Fluss.

Am Rio Unini wird das Piaçava Reet, Leopoldinia Piassaba, abgebaut. Aus dieser äußerst resistenten Palmfaser werden eine Anzahl von Produkten, vom Besen bis zur Dachabdeckung, aber auch schönes Kunsthandwerk gefertigt. An der Mündung des Rio Branco liegt, in einer Region mit mehreren Seen, auch der Lago Curiru. Dieser See ist sehr fischreich. Hier wollen wir ankern und einmal unser Anglerglück versuchen. Unsere Guides garantieren auf jeden Fall dass wir zum Mittagessen frischen Amazonasfisch auf der Speisekarte haben. Diese Region wird als „Terra Firme“ bezeichnet, was bedeutet, dass sie nie überschwemmt wird. Der Wald steht hier besonders hoch und beherbergt eine große Artenvielfalt. Auf einer Wanderung durch den Urwald werden wir u.a. auch die Bertholettia Excelsa, also die Paranuss Bäume bestaunen können. Diese gigantischen Bäume wachsen bis zu 50 Meter in den Himmel.

Paranüsse sind sehr gesund, haben hohen Eiweiß- und Fettgehalt und sind reich an Spurenelementen. Aguti Nagetiere fressen die Nüsse mit Vorliebe und tragen somit zur Verbreitung der Art bei. Oft findet man Orchideen auf den Ästen die von den männlichen Orchideenbienen bestäubt werden. Ein jeder kann sich hier mit Nüssen für die Reise eindecken. Wer hat denn schon einmal Paranüsse selbst geerntet? Wir bleiben in der Region weil wir Nachtexkursion in den Wald unternehmen wollen um nachtaktive Tier aufzuspüren. Dabei haben wir es heute besonders auf den Jacaré-Açu, also den Riesenkaiman, der hier heimisch ist, abgesehen.

 

Tag 7 und 8 (Freitag und Samstag)

Wir halten uns noch eine Weile an der Mündung des Rio Branco auf wo wir den Wasserstand abschätzen müssen der für die zeitliche Aufnahme der Weiterfahrt wichtig ist. Ansonsten kann man diesen Tag als einen Tag des Sondierens und Abwägens hinsichtlich der weiteren Logistik einordnen. Auch diese Region beherbergt einen artenreichen, tropischen Regenwald. Wir wollen daher die Zeit für eine Wanderung durch den Urwald nutzen und unter kundiger Führung unserer Guides Flora und Fauna zu erforschen.

Der Rio Branco ist, im Gegensatz zum Rio Negro ein Weißwasserfluss. Wie schon in Manaus gesehen bietet der Zusammenfluss beider Flüsse ein interessantes Schauspiel. Hier an der Mündung des Rio Branco, der im Gegensatz zum Rio Negro ein sedimentreicher Fluss ist, kommen auch sehr große Amazonasfische, wie der äußerst schmackhafte und bei Anglern sehr begehrte Tucunaré Chichla Spp. vor. Einer der größten Süßwasserfische der Welt, der Arapaima gigas, kann über 3 m lang werden und 200 kg erreichen.

Sobald die Voraussetzungen es zulassen fahren wir nun den Rio Negro weiter flussaufwärts. Wir kommen dabei an der Jahrhunderte alten Siedlung Carvoeiro vorbei ,die auf einer Insel dem rechten Ufer des Rio Negro vorgelagert liegt. Am Nachmittag erreichen wir den Rio Ouropendiaú. Hier, in dieser wildreichen Region, ankern wir um auf Tages- und Nachtwanderungen Tiere zu beobachten und zu fotografieren. Der eulenartige Urutau Tagschläfer Nyctibius griseus, mit seiner nahezu perfekten Tarnung ist schwer auszumachen. Das Männchen jagt in der Nacht nach Insekten und seinen Ruf kann man bei hellen Mondnächten von weiten hören. Nachts ist auch der Tapir unterwegs ebenso wie der Jaguar. Diesen wollen wir dann doch lieber tagsüber vom Fluss aus an den Uferbänken beobachten.

 

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Tag 9 - 17

Geplanter Reiseablauf (Tag 9 - 17)

 

Tag 9 (Sonntag)

Heute erreichen wir Barcelos, mit fast 90.000 km² die größte Gemeinde des Bundesstaates Amazonas. Barcelos liegt am rechten Ufer des Rio Negro und war die erste Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas, welche heute bekannterweise Manaus ist. Das Naturschutzgebiet Mariuá gehört zu Barcelos und umfasst ein Insellabyrinth von circa 1.400 Inseln womit es das größte Süßwasserarchipel der Erde ist. Um die 700 Fischarten, Speisefische und Zierfische, bevölkern hier den Rio Negro. Hier ist das weltweit größte Zentrum für Zierfische die in den Nebenflüssen des Rio Negro gefangen und in die ganze Welt exportiert werden. Etwa 60 % der Bevölkerung lebt direkt vom Fang und Export der Zierfische. Vielleicht gelingt es uns einen neonfarbigen Cardinal oder gar einen Acará Disco, die schönsten und begehrtesten Vertreter ihrer Art, mit dem Netz zu fangen. Danach müssen die Fische allerdings wieder in den Fluss zurück gegeben werden.

 

Tag 10 und 11 (Montag und Dienstag)

In den frühen Morgenstunden erreichen wir Camanaus. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis São Gabriel da Cachoeira. Vorher wollen wir aber dem Dorf São Jorge wo Indios des Stamme der Baniwa, Tukano und Baré zu Hause sind einen Besuch abstatten. Im Gegensatz zu den meisten Dörfer die jeweils nur einen bestimmten Stamm beherbergen, haben sich hier mehrere Ethnien vereinigt. Wir verabschieden uns von der Mannschaft und danken allen, speziell natürlich unserem Guide und Bootsführer, die maßgeblichen Teil daran hatten diese Reise zu einem außergewöhnlichem Erlebnis werden zu lassen.

Hier übernimmt unser lokaler Guide Henrique Leal Spitzname „Branco“, der seit fast 20 Jahren Expeditionen in dieser abgelegenen Region Amazoniens für uns durchführt. Wegen der Stromschnellen und je nach Wasserstand des Rio Negro werden wir erwägen müssen nach São Gabriel mit dem Pkw anstatt mit dem Kanu fahren. In São Gabriel beziehen wir Zimmer im Hotel „Deus me deu“, was übersetzt soviel heißt wie „von Gott gegeben“! Danach starten wir einen Stadtrundgang der uns zur alten Salesianer-Mission und zum Gemeindehaus aller Stämme des oberen Rio Negro und Rio Cauaburis führt. Ein Zusammentreffen mit Stammesführern ist geplant. Das Abendessen nehmen wir im einfachen Restaurant unseres Chef Guides Branco ein.

 

Tag 12 (Mittwoch)

Frühe Abfahrt mit 4x4 Jeep zur Boot Anlegestelle am Ia Mirim Fluss. Die Fahrt auf der Nationalstraße BR307, die bis Cucuí in Venezuela führt, ist ein Abenteuer für sich. Die schweren Regenfälle haben die asphaltierte Straße in ein Schlammbad verwandelt, durch das selbst unser Allradfahrzeug schlecht durchkommt. Immer wieder müssen wir schieben. Nach etwa 3 Stunden für die 85 km erreichen wir die Anlegestelle am Fluss Ia Mirim. Dort werden wir von einer Yanomami Abordnung abgeholt und es geht gleich in die Kanus die uns in das Dorf Nazaré bringen, das wir nach circa 50 Minuten Fahrt erreichen. Die Kinder sind die ersten die uns bei Ankunft entgegenlaufen und uns begrüßen. Danach werden wir dem Häuptling, hier Capitão genannt, und dem Schamanen, genannt Paje , willkommen geheißen. Für Gastgeschenke ist gesorgt, denn ohne die geht hier gar nichts. Wir schlagen unser Hängematten Camp im Dorf selbst auf und begeben uns , begleitet von Yanomami Guides, auf einen ersten Erkundungsgang in den Wald.

Das Volk der Yanomami ist seit jeder Studienobjekt von Anthropologen und Ethnologen. Ihre Heimat ist das Grenzgebiet zwischen Venezuela und Brasilien. Etwa 5000 von ihnen leben in verschiedenen Siedlungen in Brasilien, die als Reservate bzw. T.I. oder auch Terra Indígena ausgewiesen sind. Der Aufenthalt bei den Yanomamis ist ein besonderes Ereignis. Das Volk tritt Fremden gegenüber begründeterweise etwas misstrauisch auf. Von einigen Anthropologen in der Vergangenheit gar als aggressiv und gefährlich eingestuft, hat sich jedoch herausgestellt, dass es eine Frage des gegenseitigen Respektes ist, wie man im Dorf aufgenommen wird. Auf jeden Fall ist Diskretion angesagt. Von Chef-Guide Branco erhalten wir bezüglich Verhalten im Dorf entsprechende Anweisungen.

Vorgesehene Aktivitäten sind Flussfahrten und fischen, Jagdausflüge, Erkundung von Flora und Fauna des Regenwaldes, einschließlich Heilpflanzen und Kräuter. Wir werden auch die Gelegenheit haben einer traditionellen Kulthandlung der Yanomami beizuwohnen, die Pariká oder Yopo genannt wird. Dabei wird, unter Anleitung des Pajé, ein Pulver, dass aus dem Baum Virola Theiodora oder Virola Surinamensis gewonnen wird, über ein Blasrohr in die Nase geblasen. Die Yanomami nennen dies das öffnen eines 3. Auges das, losgelöst von allem physischen, ein eintauchen in ihre spirituelle Welt gewährt. Dieser Kult verursacht anfangs Schmerzen und Übelkeit bis dann die Halluzinationen eintreten. Eine wirklich einmalige Gelegenheit Einblicke in die geheimnisvolle und mystische Universum der Yanomami zu bekommen.

 

Tag 13 (Donnerstag)

Aufenthalt bei den Yanomamis in Nazaré wie beschrieben. In Absprache mit dem Capitão wollen wir versuchen noch einem anderen Yanomami Dorf, genannt Inhambú , einen Besuch abzustatten. Interessant ist ein Vergleich der beiden Dörfer die unterschiedliche Strukturen aufweisen. Dieser Besuch ist nicht fester Bestandteil des Programms und abhängig von der Erteilung der Genehmigung. Wichtig ist allerdings, dass wir hier vorher angemeldet sind und das Gastgeschenk dabeihaben.

Während des Aufenthaltes bei den Yanomami schlafen wir innerhalb der Siedlung in Hängematten. Das Essen wird von unseren Guides zubereitet – siehe Allgemeine Informationen.

 

Tag 14 (Freitag)

Die Region in der wir unterwegs sind ist gleichzeitig Nationalpark und unterliegt der Bundesagentur ICMBio. Die FUNAI dagegen ist die Bundesagentur die für alle Rechtsfragen zuständig ist, welche die Ureinwohner Brasiliens angehen, obwohl viele Stämme inzwischen einen hohen Grad an Selbständigkeit und Selbstverwaltung nachweisen können. Ein interessanter Fakt ist, dass im Ökoreservat Morro dos Sete Lagos, das sich in der Nähe der T.I. befindet, eine der weltweit größten Niob Reserven lagern. Niob ist ein Chemisches Element, ein selten vorkommendes Schwermetall das u.a. in der Raketen- wie auch in der Nuklear-Technologie verwendet wird. Wenn es die Zeit erlaubt sollten wir eine Wanderung auf den Berg der „Sieben Seen“ unternehmen.

 

Tag 15 (Samstag)

Nach dem Frühstück verabschieden wir uns vom Stamm und beginnen unsere. Rückfahrt zunächst mit der Voadeira und dann mit dem 4x4 Allradantrieb nach São Gabriel. Am Nachmittag unternehmen wir hier eine Wanderung auf den Hügel Morro da Boa Esperança von wo aus wir einen schönen Ausblick über den Rio Negro, die Wasserfälle und den Urwald haben. Bei geeignetem Wetter können wir auch noch die Ruinen des alten portugiesischen Forts, aus dem 18. Jh. besuchen und den hier immer traumhaften Sonnuntergang über den Rio Negro erleben. Abendessen wieder in „Brancos“ Restaurant und Übernachtung im Hotel „Deus me deu“.

 

Tag 16 (Sonntag)

Unser Amazonas Abenteuer und die Reise Ihres Lebens geht dem Ende zu mit einem Transfer zum Flughafen und Abflug nach Manaus. Dort angekommen quartieren wir uns im 5-Sterne Hotel Tropical, direkt am Ufer des Rio Negro gelegen, ein. Diejenigen, die noch nicht die Gelegenheit hatten Manaus zu besuchen können dies entweder heute Nachmittag oder morgen vor dem Abflug tun. Es lohnt sich die Urwaldoper zu besichtigen, den Palast des Deutschen Kautschukbarons Scholz, aus den Glanzzeiten Manaus zu besuchen, und vielleicht noch einen kleinen Bummel durch den Hafen zu unternehmen. Abends im Hotel können wir beim Drink in der Bar das angenehme Ambiente genießen und die Eindrücke dieser außergewöhnlichen Reise Revue passieren lassen.

 

Tag 17 (Montag)

Mit dem Transfers zum Flughafen für Ihren Rückflug in die Heimat beenden wir unsere Leistungen. Sie haben viel erlebt und gesehen. An die großartigen Eindrücke dieser einmaligen Tour werden Sie Sich ein Leben lang gerne erinnern.

Das Team von Southern Cross Tours & Expeditions wünscht Ihnen eine gute Heimreise!

 

 

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Reisebericht

Eine ganz besondere Reise ..........

Von Helga and Manfred Leubner und Norbert Braunitsch

 

Brasilien, wie viele Bilder und Vorstellungen verbindet man mit diesem Namen?

Wir wollten das Land abseits der großen Touristenströme ein wenig näher kennenlernen. Dazu verhalf uns Peter Rohmer, von Southern Cross Tours & Expeditions, der genau das was wir wollten perfekt plante!

Unser
Unser "Traumschiff" die Iara

Unsere Reise startete in Manaus, einer Großstadt mitten im Urwald Amazoniens und Hauptstadt des gleichnamigen Bundeslandes. Mit einem kleinen Schiff, ähnlich einem Hausboot, mit nur zwei klimatisierten Kabinen, fuhren wir den Rio Negro 1000 km flussaufwärts. Die beeindrucklende Gröβe des Flusses, mit seinen unzähligen Inseln und  der über viele Kilometer überflutete Urwald, haben uns von Anfang an fasziniert. Wir machten Wanderungen in den Urwald, wo unsere Begleiterin Lucia sehr kompetent viele Pflanzen zeigte und erklärte. Besonders bewandert war sie bei den Medizinal-und Heilpflanzen. Viele davon sind heute in der modernen Medizin in Gebrauch. Wir besuchten Einsiedler, die hier Caboclos genannt werden. Sie zeigten uns wie sie der Fluss und der Wald mit dem Notwendigsten versorgt. Maniok und Fische sind die Hauptnahrung. Bananen und exotische Früchte vervollständigen die tägliche Diät dieser liebenswerten Menschen.

Mit dem Beiboot im Igarapé preto
Mit dem Beiboot im Igarapé preto

Im Beiboot kurvten wir kreuz und quer durch den überfluteten Dschungel, der Igapó genant wird, fischten Piranhas, schwammen an sicheren Stellen und erlebten phantastische Spiegelungen des Urwaldes im glasklaren, schwarzen Wasser des Rio Negro, sodass wir glaubten zu schweben. Mit dem Beiboot konnten wir auch in die kleineren, geheimnisvollen Seitenarme der Flüsse vordringen und dort Tiere wie Riesenotter und Affen beobachten. Der Amazonas, eine andere Welt zum sehen, staunen und verstehen. Bei alledem  wurden wir noch von unserer Köchin an Bord 10 Tage lang mit den leckersten Speisen und Getränken verwöhnt. Zehn Tage - und jeder Tag spannend!

Exotische Flora im Regenwald
Exotische Flora im Regenwald

In Sao Gabriel da Cachoeira war die Fahrt auf dem Rio Negro zu Ende. Wir wollten nun einen Indianerstamm besuchen. Um die Besuchserlaubnis und Ähnliches hatte sich Peter Rohmer schon Wochen vorher gekümmert. Unser Guide Branco kam also mit einem Toyota Pick Up,  dem einzig möglichen Fahrzeug für diese Strecke.  Wir kletterten auf die Ladefläche und fuhren fünf Stunden lang auf einer mehr als  abenteuerlichen Straße, Reparatur inklusive. Das Problem war der tiefe Schlamm in dem das Fahrzeug bis über die Räder versank. Ich hatte die Hoffnung hier durchzukommen schon aufgegeben, doch irgendwie schaffte es unser Fahrer immer wieder! An der Anlegestelle Balaio fuhren wir auf einem Aluminiumboot mit Aussenbordmotor noch drei Stunden auf dem Fluss Ia mirim und Ia.

Helga mit Yanomami Kindern
Helga mit Yanomami Kindern

Schließlich erreichten wir das Indianerdorf des berühmten Yanomami-Stammes. Der Häuptling Tuxauá genannt, eilte herbei. Freundlich wurden wir begrüßt und von vielen Neugierigen, vor allem Kinder, zu unserer „Unterkunft“, ein Rundell mit Strohdach, begleitet. Es wird, wenn es nicht als Gästezimmer gebraucht wird, für kleinere Versammlungen genutzt.  Ein wunderschöner Platz! Wir machten es uns in unseren Hängematten bequem. Wir badeten im Fluss und gingen in den Wald um Tiere zu beobachten und die Fauna zu erkunden. Die nächsten Tage verbrachten wir mit den Yanomami, wobei wir am tägliches Leben teilhaben konnten.

Yanomami-Mädchen mit Wildschwein-Frischling
Yanomami-Mädchen mit Wildschwein-Frischling

Wir erfuhren Interessantes über Ihre mystische und reale Welt, aus Verangenheit und Gegenwart, was für uns eine außergewöhnliche Erfahrung war. Zum Abschied schmückten sich für uns mit traditionellen Kopfschmuck und Körperbemalung auf der Basis der Pflanze Urucum und Pequi. Wir schlossen Freundschaften und waren richtig traurig als wir abreisen mussten.

Unser nächstes Ziel war das nördliche Pantanal. Wir wollen auf Jaguar Safari gehen! Die Fahrt dorthin  auf der Transpantaneira, einer Erdstraße mit 125 Holzbrücken, glich der Fahrt durch einen Tier- bzw. Vogelpark.  Hier tummeln sich Massen Kaimane an Wasserlöchern, Wasserschweine, Anakonda und Schwärme von großen Wasservögeln.

Schwimmender Jaguar
Schwimmender Jaguar

Auf die Jaguarpirsch gingen wir mit dem Boot. In den 6 Tagen unserers Aufenthaltes in der Region konnten wir täglich mehrere Jaguare beobachten.Wir sahen ihn am Ufer entlangstreichen, bei der Jagd und beim Streit mit einem Konkurrenten. Einmal schwamm er neben dem Boot. Ein andermal sprang er plötzlich vor unserem Boot ins Wasser. Er hatte es aber nicht auf uns abgesehen, sondern auf einen Kaiman, der ihm ausnahmsweise entwischt ist.

Wir beobachteten auch das Treiben putziger Wasserschweine (die größte Nagetierart) und der Riesenfischotter. Auf Walking Safari und Pirschfahrten zeigten sich  Ameisenbären, Nasenbären, Tapire und auch der Jaguar lief uns noch zweimal über den Weg.

Riesenotter
Riesenotter

Nun wollten wir noch die Savannenlandschaft des südlichen Pantanals kennenlernen. Wie uns Peter Rohmer versicherte, sollte es hier in dem relativ offenen Gelände besonders leicht sein, die vielfältige Tierwelt Brasiliens zu beobachten und zu photographieren.

Mit einem kleinen, zweimotorigen Privatflfugzeug, flogen wir zu einem  weiteren Highlight unserer Brasilienreise. Dieser Niedrigflug über das Pantanal ist ein tolles Erlebnis für sich. Wir besuchten eine 18 000 Hektar große Fazenda in der Region Nhecolânida. Uns erwartete eine reizvolle, typische Landschaft des Pantanal. Wiesen, Tümpel, Sümpfe, Wäldchen wechseln sich ab, Landschaft pur. Es gibt keine Straßen, Gebäude, Stromleitungen! Nichts, nur Natur!  Wir gingen zweimal täglich mit dem 4x4 Landrover auf Photo Safari.

Hyazinthara
Hyazinthara

Neben den vielen Säugetieren und Reptilien hat uns vor allem die unglaubliche Artenvielfalt bei den Vögel beieindruckt. Es soll um die 600 Arten geben. Reiher, Ibisse, Rallen, Rosa Löffler, Enten, Gänse, Störche, Raubvögel, Eulen, Papageien, Amazonen, Tukane und alle drei grossen Ara Arten, also der Gelbbrust, der Rotflügel und der Hyazinthy Ara, waren super leicht zu beobachten und zu fotografieren. Ein Paradies nicht nur für Vogelliebhaber die hier mehr als voll auf ihre Kosten kommen. Auβerdem konnten wir die Arbeit von zwei Artenschutzprojekten nämlich für das Riesengürteltier Priodontes maximus und den Tapir Tapirus terrestris begleiten und beobachten.

Kaiman
Kaiman

Wer die Cowboys Südamerikas erleben will, muss hierher kommen! Sie kümmern sich um die zirka 12.000 Rinder und 240 Pferde der Fazenda. Wir ritten mit ihnen zu den Herden, beobachteten sie bei ihrer Arbeit. Gekonnt fingen die Cowboys in wildem Ritt Rinder mit dem Lasso ein. Beim Treiben der Herde durften wir mitmachen.  Wir fühlten uns an Jugendtage erinnert, als wir davon geträumt hatten  mit den Cowboys des Wilden Westens zu reiten.

Zum Schluss können wir sagen, dass diese ganz besondere Reise, die wie ich meine berechtigterweise als „Die Reise Ihres Lebens“ angeboten wird uns noch lange beschäftigen wird.

Unser herzlicher Dank geht an Peter Rohmer von Southern Cross Tours & Expeditions und seinem starken Team, durch dessen perfekte Planung und Vorarbeit unsere Individualreise so gut gelungen ist und uns viel Freude bereitet hat.

 

 

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Preise & Daten

Preise und ReiseDaten

 

Die Reise Ihres Lebens!

Ab 4.960,- EURO

Sie wollen dabei sein und möchten hier weitere Details kennenlernen: Schicken Sie uns Ihre Anfrage per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder über unser Kontaktformular.

 

Leistungen
  • 2x Übernachtungen im Hotel „Villa Amazônia“ Manaus DZ/F
  • 2x Übernachtung im Hotel „Deus me deu“ in São Gabriel da Cachoeira DZ/F
  • Alle Transfers
  • Unterkunft auf dem Boot in Doppelkabinen mit Klimaanlage
  • 3 Mahlzeiten/Tag
  • Exkursionen mit Schnellbooten und Kanus
  • Geführte Wanderungen und Entdeckungen von Flora und Fauna im Regenwald
  • Besatzung, Bootsführer, Bootsmann, Koch, Guides
  • Lokale Guides, Träger
  • Hängematten
  • Nationalpark Gebühren
  • Gastgeschenke
  • Wäsche kann an Bord für Sie gewaschen werden

 

Im Preis nicht inbegriffen
  • Internationale und Nationale Flüge
  • Alkoholische Getränke
  • Trinkgelder
  • Im Programm nicht erwähnte Leistungen


Allgemeine Informationen

 

Muss ins Gepäck

Kleidung: leicht, langärmelige Hemden und T-Shirts, lange Hosen und Shorts
Schuhwerk, Gummisandalen, feste Wanderstiefel

Leichter Schlafsack fürs Hängematten Camp bei den Yanomamis
Sonnenbrille, Hut, Sonnenschutz, Insektenschutzmittel

 

Unterbringung

Im 4**** Hotel „Tropical“ sind Sie in Doppelzimmern mit allem Komfort untergebracht.
Im Hotel „Deus me deu“ ist der Komfort der DZ sehr einfach.
Auf dem Boot sind Sie in Kabinen mit  bequemen und sauberen Etagenbetten für jeweils 2 Pesonen unterbracht.  Alle Kabinen haben ein privates Badezimmer und Toilette.
Einzelkabinen und Einzelzimmer auf Anfrage und mit Zuschlag.

 

Verpflegung

Die Verpflegung auf dem Boot ist ausgezeichnet, reichhaltig und teilweise regional typisch. Die Speisekarte besteht u.a. aus Fleisch, Fisch, Geflügel, Gemüse, Salat, Früchte, Reis, Bohnen, verschiedenartig zubereitete Teigwaren, selbstgebackenes Brot und Brötchen, Kuchen, Café, Tee,  Mineralwaser, Erfrischungsgetränke. Auf Wunsch kann auch vegetarisches Essen geboten werden.

Während des Aufenthaltes bei den Yanomami führen wir die Verpflegung mit und kochen im Dorf selbst. Umständehalber ist die Verpflegung hier einfach

 

Unser Boot

Unser Boot ist ein typisches Amazonas Motorboot, von 23.56m Länge und 6.97m Breite. Ausgestattet mit einem Motor MWM 250HP erreicht es eine Reisegeschwindigkeit von 8 Knoten.
Auf dem Hauptdeck befinden sich 7 klimatisierte Doppelkabinen mit Etagenbetten und Leselampe, privater Toilette und Dusche.

Auf dem Zwischendeck liegen 4 klimatisierte Doppelkabinen, ebenfalls ausgestattet  mit Etagenbetten, Leselampe, privater Toilette und Dusche. Außerdem befindet sich hier die immer gut ausgestattete  Bar,  Restaurant, Konferenzraum, Bücherei und die Brücke.

Das Oberdeck ist eine offene Beobachtungsplatform und bestens geeignet für Sonnenanbeter, Sterngucker und Hängemattenfans. Hier finden auch unsere berühmten Churrascos mit frisch gefangenen Amazonasfischen statt.

 

Wetter

Das es im Regenwald gerne und viel regnet wird niemanden erstaunen. Auch ist es tagsüber heiβ mit relativ hoher Luftfeuchtigkeit. Die Temperaturen erreichen leicht + 30°.Cel. Nachts dagegen fallen die Temperaturen bis auf 15° C

 

Gesundheit, Schwierigkeitsgrad, Anforderungen, Fitness

Vorgeschrieben ist die Gelbfieber Impfung. Tetanus und Hepatitis wird empfohlen. Malaria Prophylaxe ist nicht vorgeschrieben und wird in Brasilien auch nicht empfohlen. Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrem Tropeninstitut. Zähneputzen nur mit Mineralwasser das wir in ausreichender Menge mitführen.

Der Schwerpunkt dieser Reise ist das Entdecken und Eintauchen in eine andere Welt und Dimension.Wer olympiareifes Hochleistungstrekking oder schnelles abhaken besuchter Reiseziele, nach dem Motto je mehr umso besser, erwartet, ist hier fehl am Platze. Wer daheim gerne wandert und gesund ist hat auch hier keine Probleme. Sehen, staunen, reflektieren und verstehen, sind die Begriffe die auf diese Reise am Besten passen.

 

Sonstiges

Wie alle unsere Touren mit Expeditionscharakter ist auch dieses Programm abhängig von lokalen Gegebenheiten zum Zeitpunkt der Durchführung.
Der Aufenthalt bei den Yanomami ist nicht fester Bestandteil des Programmes. Für Teilnehmer die kein Interesse an diesem Besuch haben, kann eine Programmanpassung, wie vorgezogener Rückflug nach Manaus und Aufenthalt in einer Lodge, vorgenommen werden. 

Soweit Änderungen im Vorfeld bekannt sind der Reisende unmittelbar informiert. Sollten Änderungen während der Durchführung der Reise nötig werden liegt die Entscheidung hierfür einzig und allein bei dem verantwortlichen Reiseleiter.  In diesem Zusammenhang verweisen wir auf unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB)

 

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